Schwarze Steine

 

"Steine sammeln - Steine zerstreuen"              Irritation - Stolpersteine - Fantasieauslöser

 

  Berlin (D), Paris (F), Livorno (I), Korsika (F)

 

"Wie in professionellen, geologischen oder archäologischen Sammlungen hat er alle Steine mit einem Code inventarisiert und sie an anderen Orten wieder `ausgesetzt´."

(Colmar Schulte-Goltz, Kunsthistoriker und Kurator, im Katalog "Tokio Transfer")

 

"Steine sammeln - Steine zerstreuen" lautet der Titel des Projektes, das grundlegend Sinngebung und menschliches Handeln thematisiert. Seit 1987 wurden mehr als 2700 Steine aus aller Welt gesammelt, eingeschwärzt, nummeriert und an anderen Orten wieder ausgelegt. Herkunftsort und Auslegungsort sind dokumentiert. 

Die Aktion verweist u. A. auf die Philosophie des Konstruktivismus. Die Steine dienen als Steine des Anstoßes. Sie verdeutlichen globale Wirtschaftswege, das Prinzip weltweiter Vernetzung und geoevolutionäre Prozesse. 

 

 

Zu den Projekten "Tokio Transfer" (2006) und "Paris - Shanghai" (2007) liegen Kataloge vor. Die Projekte wurden mit Irmgard Niederreiter  (www.irmgard-niederreiter.de) durchgeführt und von der Allbau-Stiftung unterstützt.

In Ausstellungen bzw. bei temporären Projekten werden die Steine auf den speziellen Ort bezogen und in lokale Kontexte eingebunden.

 

Die Karte zeigt die weltweite Verbreitung der Steine, die Dank vieler Helfer möglich wurde (s.u.).

l.: Heike Michel-Michel-Manandhar, Kathmandu, Nepal (2019)  Mitte: Johannes Kudling, Hawaii (2017)  r.:  Alan Miles, London (2016)

 

links: Claudia Kassenböhmer, Plaza Mayor, Trinidat (2018)               rechts: Edith Derksen, Valle de Vinales, Kuba (2018)

 

 

oben:     P.Holler, Rochester, USA (2016) / M.,J. und L. Kampkötter, Mt. Washington, USA (2016) / A. Miles, London (2016)

unten:   H. Kassenböhmer, Neuseeland (2017)

 

oben:   links: R. und R. Schlupp, Kuba (2017)   rechts: I. und H. Stabenow, Wien (2017)

unten:  links: Vera Moss, Loire (2017)    rechts: H. Kassenböhmer, Neuseeland (2017)

 

oben:    Heinz Kassenböhmer, "Parque Pinguino", Feuerland und Nationalpark "Torres del Paine", Chile (2015)

unten:   links: Viktor Cleve, Tirol, Italien (2015)    rechts:  Michael Preisler, Riff in Bali, Foto: Jonas Preisler (2015)

 

oben:    Olaf Kudling, Rom (2008) und Washington (2014)

unten:   links: Andreas Dickhäuser, Mexiko (2011)     rechts:  Uka Ullenboom, Brasilien (2013)